Honig - besser als Zucker?

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Honig

Honig ist ein bekanntes Naturprodukt. Die Erzeuger dieses Produktes sind Bienen. Diese summen von Ostern bis Oktober umher, sammeln Blütennektar und helfen nebenher den Blüten bei ihrer Bestäubung. Mit dem Produkt Honig sorgen sie für ihren Stamm und ihre Nachkommen für Nahrung.

Somit ist Honig ein wesentlicher Bestandteil unseres empfindlichen Ökosystems, ohne ihn gäbe es keine Früchte, kein Gemüse und wahrscheinlich auch kein Leben. Doch was steckt drin? Wie kann er von Menschen genutzt werden und ist er eigentlich gesund?

Honig, Nahrungsmittel oder vergessenes Heilmittel?

Er kann vielfältig als Nahrungsmittel genutzt werden – ob als natürlicher Brotaufstrich, Bestandteil von Marinaden oder Süßungsmittel. Jedoch wird ihm auch nachgesagt, ein Hilfsmittel für viele Krankheiten zu sein. Was steckt dahinter?

Schon die Azteken benutzten das flüssige Gold um offene Wunden vor Infektionen und Sepsis zu schützen. Das meist als zähe Flüssigkeit vorkommende Produkt enthält viele entzündungshemmende Wirkstoffe, Enzyme, Harze, und Flavonide, die in der Lage sein können freien Radikale zu binden und sogar Muskelkater vorzubeugen. Zudem hemmt es das Schlaganfall-, Thrombose- und Herzinfarktrisiko, da die enthaltenen Stoffe gegen die Entstehung von Blutgerinnseln wirken können. Veröffentlichte Studien aus Großbritannien wiesen bei Probanden mit erhöhtem LDL Cholesterin (Low Density Lipoprotein), dem schlechten Blutfett, nach der kontinuierlichen täglichen Einnahme von zwei Esslöffeln Honig schon nach wenigen Wochen eine Verbesserung der Blutwerte auf. Erstaunlicherweise stieg jedoch auch das gute Blutfett, HDL Cholesterin High Density Lipoprotein, an und sorgte somit für ausgewogene Blutfettwerte.

Honig - besser als Zucker?
Fleißige Honigbienen

Unterschied zu normalem Zucker

Honig besteht zum allergrößten Teil aus Glucose, einem sehr schnellen Energielieferant und einer Vielzahl von Antioxidantien. Wasser ist nur ein relativ geringer Bestandteil mit etwa 20 Prozent.

Honig kann generell als Zuckerersatz dienen. Seine Zusammensetzung und Struktur kann sehr hoher Hitze standhalten, was zu vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten beiträgt.

Honig - besser als Zucker?
Produktion

Doch ist Honig so viel besser als Kristallzucker?

Die Antwort ist JA! Natürlich ist der größte Bestandteil Glucose, also Zucker. Jedoch erhöht er den Blutzuckerspiegel nicht so schnell wie raffinierter Zucker aus anderen Rohstoffen. Dadurch ist er in Maßen zum Beispiel ein guter Ersatz für Diabetiker des Typ 2 und Menschen, die gerne hohe Mengen an raffinierten Kohlenhydraten verzehren, beispielsweise Chips, Schokolade oder Bonbons. Wenn das Ziel also eine Gewichtsreduktion ist, sollte statt Haushaltszuckern lieber mal zum guten alten flüssigen Gold gegriffen werden. Durch die geringere Blutzuckererhöhung im Blut wird der Fettstoffwechsel nicht so stark gestört wie mit herkömmlichen raffinierten Zucker. Wichtig ist jedoch auch hier die richtige Dosierung und der Zeitpunkt. Man sollte sich reichlich bewegen und die Ernährung im Griff haben, dann kann Zucker durch Honig ersetzt werden um besser abnehmen zu können.

Aus Tradition

Fazit:

Honig ist keineswegs mit weißem Kristallzucker über einen Kamm zu scheren. Die natürlichen Rohstoffe sind wertvoller. Es repariert das, was industrieller Zucker zerstören kann und befriedigt mental die gleichen Bedürfnisse seiner Konsumenten ohne erheblichen Schaden im Organismus anzurichten. ABER! Zuviel des Ganzen ist natürlich auch nicht gesund und kann genau so dick machen wie sein Gegenspieler.

Also ist Honig wie so vieles auch nur in Maßen ein gesünderes Genussmittel, somit vor dem Verzehr von reinem Zucker definitiv als Alternative zu überdenken.

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